Zum Inhalt springen

Warenkorb

Dein Warenkorb ist leer

Weiter einkaufen

Warum wir kein „recyceltes Gold“ verwenden

Der Begriff „recyceltes Gold“ klingt verlockend: sauber, zirkulär, nachhaltig.
Aber bei AguaDeOro denken wir, dass es an der Zeit ist, genauer hinzusehen. Denn wenn etwas zu schön erscheint, verbirgt es oft eine Realität, die man lieber nicht sehen möchte.

Lass uns mit den Grundlagen beginnen:

  • Gold wurde schon immer recycelt.
  • Sogar die Ägypter schmolzen und bearbeiteten Gold vor über 4.000 Jahren.
  • Gold wird niemals weggeworfen; sein innerer Wert sorgt dafür, dass es weitergegeben, wiederverwendet und umgeschmolzen wird.
  • Heute das „recycelte Gold“ als nachhaltige Innovation zu präsentieren, ist daher in vielen Fällen mehr Marketing als ein tatsächlicher Einfluss.

In einer idealen Welt könnte man die Herkunft von recyceltem Gold auf verantwortungsvolle Quellen zurückverfolgen, wie Handys, Computer, Batterien oder andere moderne Abfälle.
Aber nach unserem Wissen recycelt heute kein Unternehmen ausschließlich Gold aus diesen spezifischen Quellen mit vollständiger Rückverfolgbarkeit.

Das eigentliche Problem: der Mangel an Transparenz

In der Praxis mischen die meisten Raffinerien Gold aus sehr unterschiedlichen Quellen — einschließlich unbekannter oder nicht verifizierter Quellen.
Sobald es geschmolzen ist, verschwindet die Herkunft.
Das ermöglicht es, dass illegal abgebautes oder illegal in den Kreislauf eingeführtes Gold in die Lieferkette gelangt, verborgen hinter dem beruhigenden Etikett „recycelt“.

Deshalb sagen wir:
Wenn Sie hören, dass eine Marke ausschließlich recyceltes Gold verwendet, denken Sie zweimal nach.
Ohne ein unabhängiges und transparentes Rückverfolgbarkeitssystem kann „recycelt“ zu einem Vorwand werden, der die Realität verbirgt, anstatt eine Lösung zu sein, die sie verändert.

Unsere Wahl: Fairtrade-Gold

Bei AguaDeOro wählen wir Fairtrade-Gold, weil es garantiert:

  • Eine rückverfolgbare Herkunft aus Gemeinschaften von Kleinbergbauern
  • Anständige Arbeitsbedingungen und das Fehlen von Kinderarbeit
  • Strenge Umweltstandards zur Begrenzung negativer Auswirkungen
  • Eine Fairtrade-Prämie, die in Bildung, Gesundheit und lokale Entwicklung reinvestiert wird.